Teaming:

Teamentwicklung - Wann?

Wann würde ich mir ein Teamtraining wünschen?

  • Beim Teambuilding – dies gilt besonders für Projektteams
  • Plötzlicher Leistungsabfall im Team
  • Häufung von Klagen, Ansteigen der Unzufriedenheit, Erhöhung des Stressniveaus, Resignation und ‚innere Kündigung‘ im Team
  • Ansteigen der Kündigungsrate
  • Unzureichende Kommunikation, Unterbrechungen im Informationsfluss, ineffektive Besprechungen
  • Mobbing der Kollegen untereinander, Mobbing des Teamleiters, ‚Verbrüderung‘ der Teammitglieder gegen ihren Teamleiter
# Brigitta Ehrhardt am 30. Juli 2008 um 16:05 Uhr
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Teamentwicklung - Wozu?

Was soll die Teamentwicklung auf dem Gebiet der soft skills mir bringen? Mein Team sollte zu einem guten, freundschaftlichen Miteinander befähigt werden. Dazu gehört, dass wir Probleme und Konflikte rechtzeitig erkennen und diese erfolgreich meistern.

Teamentwicklung kostet – was bringt sie?
Das A und O eines guten Miteinander im Team sind kommunikative Kompetenzen. Gibt es hier Mängel, werden Missverständnisse und Konflikte provoziert. Ziel der Teamentwicklung muss als erstes die Förderung einer offenen und direkten Kommunikation im Team sein. Dazu gehört, dass die Teammitglieder sich verständlich ausdrücken, gut zuhören, ihre eigene Wirkung auf andere einschätzen und fair kritisieren können.
Regeln zur Teamorganisation und Optimierung der Zusammenarbeit werden implementiert, eindeutige Rollenverteilung in der Gruppe angestrebt, Teamziele geklärt.
Das persönliche Potenzial jedes Teammitgliedes wird erfasst, fachliche Fähig- und Fertigkeiten, sozialen Kompetenzen, Stärken und Begabung, Ausdauer und Stressresistenz. Synergien unter dem Teammitgliedern werden herausgearbeitet, das Wir-Gefühl gestärkt.
Gestörte Beziehungen zwischen einzelnen Personen oder zu anderen Gruppen werden restauriert, die Wahrnehmung für Kommunikationsprobleme und latente Konflikte geschärft, deren schnelle Behebung angeregt, manipulatives Verhalten und Kommunikationsspiele aufgedeckt. 
Das Arbeitsklima wird verbessert, die Arbeitszufriedenheit erhöht. Das führt zu einer erhöhten Identifikation der Teammitglieder mit ihrem Team und letztlich mit ihrem Arbeitgeber, zu einem erhöhten Arbeitsengagement und besseren Leistungen und zu einer allgemeinen Verbesserung der Reputation des Arbeitgebers.

Teamentwicklung - Wie?

Wie würde ich mir als Teammitglied eine Teamentwicklung auf dem Gebiet der sozialen Kompetenzen wünschen? Als erstes hätte ich gerne Wissen über dieses Gebiet, das ich in der Folge durch Trainings in die Praxis umsetzen kann. Bei Umsetzungsproblemen wäre ich auch froh, alleine oder mit dem Team zusammen ein professionelles Coaching zu erhalten. Und nicht zuletzt würde mich eine klare Zielvereinbarung motivieren.

Das ‘Wie?’ der Teamentwicklung

Wissensakquisition
Die Vermittlung des relevanten psychologischen Grundlagenwissens erfolgt durch Wissenskonstruktion, also nicht nur Wissenspräsentation, sondern gemeinsames Erarbeiten der relevanten Themen. Das Denken in neue Wissensgebieten erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeitsspanne. Deshalb: Reduktion des Wissensangebotes auf drei/vier prägnante Schwerpunkte und der Workshop-Dauer auf drei,  max. vier Stunden.

Trainings
Zunächst werden für vorgegebene kritische Arbeitssituationen Lösungsansätze erarbeitet, diese im Rollenspiel erprobt, mit Digitalkamera aufgenommen und analysiert. Im weiteren Verlauf der Teamentwicklung rücken immer mehr die realen Arbeitsprobleme in den Fokus.

Coachings
Konkrete Probleme des Teams, entweder in der Vergangenheit oder derzeit aktuell, werden gemeinsam analysiert und bearbeitet. Zukünftige Probleme werden aus der bisherigen Konfliktkonstellation antizipiert. Dabei ist mit einer tiefen Betroffenheit der Teammitglieder zu rechnen, da Probleme häufig durch Verhaltensauffälligkeiten Einzelner ausgelöst werden, welche dann auch zur Sprache kommen.  Dieser Teil der Teamentwicklung wird mit großer emotionaler Beteiligung erlebt und garantiert einen hohen Motivations- und Lerneffekt. 

Vereinbarung von Entwicklungszielen
Nach jedem Trainings-Workshop wird gemeinsam festgelegt, in welche Richtung die Teilnehmenden ihre Kompetenzen weiter entwickeln möchten.  Das Erreichen der selbst bestimmten Ziele wird im Folgeworkshop überprüft.

Teamentwicklung

Teamentwicklung heißt für mich: Ein Team befähigen, seine Aufgaben optimal zu erfüllen

Teams entwickeln sich ständig und vor allem selbstständig -> Teamentwicklung ist ein andauernder Prozess, welcher der Evolution vergleichbar ist. Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, Bedürfnisse und Ziele der einzelnen Teammitglieder und die von außen ans Team herangetragenen Anforderungen entsteht ein ständiger Anpassungsdruck. Ob die Anpassung gelingt, hängt sehr vom Niveau der sozialen Intelligenz der einzelnen Mitglieder ab. Teamentwicklung heißt für mich: Ein Team befähigen = den Teammitgliedern die nötigen sozialen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie diese Anpassungsleistung optimal erbringen können.

# Brigitta Ehrhardt am 22. Juli 2008 um 16:09 Uhr
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